Schnupftabak & Kautabak

Schnupftabak & Kautabak

Erhalten Sie Einblick in das Schnupfen, eine der ältesten Arten rauchfreien Tabak zu genießen. Über Jahrhunderte wurde die Kunst der Herstellung des Schnupftabaks perfektioniert. In dieser Zeit entstanden u.a. auch die folgenden Größen der Schnupftabak-Szene:

  • der momentan größte Hersteller aus Deutschland (Niederbayern): Pöschel Tabak GmbH & Co. KG
  • der weltweit älteste Hersteller: Gebrüder Bernard (urspr. Offenbach zzt. Sinzig bei Regensburg)
  • der wohl traditionsreichste Hersteller aus dem Ursprungsland England: Samuel Gawith (Kendal).

Bei Tabakhaus24 finden Sie diese und weitere bekannte Schnupftabake.

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Was ist Schnupftabak und wofür nutzt man ihn?

Schnupftabak besteht aus kleingemahlenem Tabak, der nasal als kleine Prise konsumiert wird. Je nach Art kann dieser:

  • grob bis fein gemahlen,
  • feucht bis trocken,
  • aromatisiert oder natürlich sein.

Schnupftabak kann überall ohne Einschränkungen genossen werden, auch in sonst rauchfreien Zonen wie Flugzeugen, Restaurants, Zügen oder auch auf Bahnsteigen.

Heutzutage wird Schnupftabak eher von Personen genutzt die viel Wert auf Tradition legen, aber er findet auch Anklang bei der jüngeren Generation. Diese jedoch sieht eher den praktischen Nutzen wie beispielsweise die Zeitersparnis im Vergleich zum konventionellen Rauchen. Daher nutzen immer häufiger viel beschäftigte Büroarbeiter die schnelle Variante, Tabak zu konsumieren.

Aber auch Leistungssportler nehmen Gebrauch von Schnupftabak, da das Nikotin in dem Tabak nachweislich die Konzentration schärft und allgemein leistungssteigernd wirkt. Solch eine Wirkung entsteht bei Tabakprodukten wie z.B. Schnupftabak oder Kautabak, bei denen das Nikotin direkt aus dem Tabak mit den Schleimhäuten aufgenommen wird. Das Nikotin gelangt in diesem Fall um einiges konzentrierter und schneller in den Körper als beim Inhalieren des Rauches. Zu viel Nikotin in zu kurzer Zeit kann aber bei ungeübtem Konsum negative Auswirkungen haben wie Übelkeit, kurzzeitige Orientierungslosigkeit, oder Kraftlosigkeit.

Über die Jahre wurden die Produzenten immer kreativer, um möglichst alle Bedürfnisse jedes einzelnen Konsumenten zufriedenzustellen. Dabei entstanden einzigartige Produkte wie beispielsweise der “Zwiefacher“ von Bernard. Benannt nach einem bayerischen Volkstanz besteht dieser Schnupf sowohl aus dem traditionellen Schmalzler als auch aus dem fruchtig-mentholigen Snuff. Eine weitere Besonderheit ist der mit CBD-Öl verfeinerte McChristal’s Green & Original.


Wie benutzt man Schnupftabak/ Wie schnupft man richtig?

Schnupftabak wird nasal konsumiert, also über die Nase.


Traditionell schnupfen

Die traditionellste (und auch am meisten genutzte) Art und Weise, wie man Schnupftabak konsumiert ist, indem man den krümelig-klebrigen Tabak in kleinen Mengen in den Bereich zwischen Zeigefinger und Daumen gibt. Dieser Bereich wird nun zur Nase geführt, sodass man mit beiden Fingern jeweils einen Wangenknochen berührt. Nun kann das Schnupfen beginnen und die kleine Prise Schnupftabak kann in die Nase gezogen werden. Diese Variante wird meistens genutzt, da man mit beiden Nasenlöchern gleichzeitig schnupfen kann.


Alternative Schnupfmethoden

Modernere Methoden sind, dass man den Tabak entweder seitlich auf dem Zeigefinger oder auf den Handrücken gibt. Alternativ gibt es die Möglichkeit, den Schnupftabak in Kügelchen zu portionieren, die man direkt in die Nase legt. Aber wie Sie Ihren Schnupftabak genießen, entscheiden Sie allein. Nach spätestens 5 Minuten Einwirkungszeit sollten Sie den Tabak wieder aus der Nase schnauben, um eine Überdosierung zu vermeiden.


Lagerung und Aufbewahrung von Schnupftabak

Schnupftabak sollte kühl, trocken und geschlossen gelagert werden. Ideal dafür ist der Kauf einer Dose, aber bei den meisten Produkten ist die Originalverpackung genügend. Wer jedoch größere Mengen oder Beutel erwirbt, sollte es in Erwägung ziehen ein Döschen zu kaufen. Schnupftabak kann, wie die meisten Tabakprodukte bei richtiger Lagerung (außer bei einigen Ausnahmen) nicht schlecht werden, dennoch gibt es ein Qualitätsverlust in Form von Aroma- oder Konsistenzverlust. Solange der Tabak nicht schimmelt, ist Schnupftabak ohne Bedenken genießbar. In der Regel haben Schnupftabake kein vom Produzenten angegebenes Mindesthaltbarkeitsdatum aber ein Verbrauchsempfehlungsdatum von einem Jahr nach Anbruch.


Schmalzler, Schnupf, Snuff Tabak – wo liegen die Unterschiede?

Ganz grob kann man Schnupftabak in vier verschiedene Arten gliedern: Schmalzler, Snuff, Schnupfpulver und den klassischen Schnupftabak.


Schmalzler – der Klassiker aus Bayern

Bayerischer Schmalzler oder auch Brasil genannt ist ein körniger und feuchter Schnupftabak aus Bayern (Deutschland), der auch überwiegend in der Region Bayern/Österreich konsumiert wird. Der wohl traditionsreichste Schmalzlerhersteller ist Gebrüder Bernard. Sie sind mit ihren zahlreichen Schmalzlerprodukten wie beispielsweise der Aecht Altbayerischer Schmalzler oder die Klostermischung die wohl größten Schmalzlerhersteller. Sie haben auch ein Schmalzler Wahrzeichen: den “Schmalzlerfranzl“, dem auch eine eigene Schmalzlersorte gewidmet ist.


Schnupfpulver in weiß und braun

Schnupfpulver ist ein Tabak freies Schnupfprodukt, das als weißes oder braunes Pulver hergestellt wird und immer ohne Nikotin ist. Weißes Schnupfpulver basiert auf Traubenzucker und wird in den meisten Fällen mit Menthol angereichert, wo hingegen das braune Schnupfpulver aus diversen Kräutermischungen besteht und daher auch “Herbal Snuff“ (z. Dt. Kräuterschnupftabak) genannt wird. Es existieren auch speziellere Schnupfpulver, die mit dem natürlichen Koffein Guarana angereichert sind, wie beispielsweise der Bernard Tiger Snuff “G“.

Das wohl bekannteste Schnupfpulver ist Pöschl’s Schneeberg, der mit Menthol aromatisiert ist und in einem kleinen Fläschchen vertrieben wird. Es gibt unzählige weiße Schnupfpulver Varianten und Marken. Im Gegensatz dazu gibt es zurzeit nur wenige Kräuterschnupftabak Sorten. Ein Beispiel wäre die Marke Dholakia, die zunächst nur Kautabak und nun auch aromatisierten Snuff auf Kräuterbasis in vielen Geschmacksrichtungen wie Schokolade, Mango Litschi, u.v.m. herstellt.


Ist Schnupftabak schädlich?

Wie jedes Tabakprodukt ist auch Schnupftabak ein gesundheitsschädigendes Genussmittel. Zwar werden bei dem Konsum keine Verbrennungsprodukte wie Teer oder Kondensate gebildet, jedoch schädigt das Tabakpulver die Nasenschleimhäute. Das im Schnupftabak enthaltene Nikotin macht süchtig. Das Nervengift Nikotin wirkt über die Nasenschleimhäute viel intensiver auf den Körper.

Wer zu viel schnupft, läuft in die Gefahr, dass das Tabakpulver über den Rachen in den Magen und Darm gelangt und dort noch intensiver vom Körper aufgenommen wird. Dies kann von Übelkeit bis zum Nikotinschock mit Kreislaufkollaps führen.

Aber auch hier macht die Dosis das Gift. Klar ist. Tabakprodukte in jeglicher Form sind gesundheitsgefährdend.